Stand: 01.01.2025
§1 Geltung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen
Alle psychologischen Beratungsleistungen von Frau M.Sc.-Psych. Jana-Carina Wunder (im Folgenden auch: die Beraterin) werden ausschließlich unter Einbeziehung der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden: AGB) erbracht. Mit Absenden einer Anfrage an Frau M.Sc.-Psych. Jana-Carina Wunder erklärt sich der bzw. die Klient*in mit der Geltung dieser AGB einverstanden. Die Geltung der AGB kann auch durch ausdrückliche Zustimmung der/des Klient*in erklärt werden.
Zur besseren Lesbarkeit verwenden wir in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen die männliche Form. Diese Bezeichnung bezieht sich jedoch auf alle Geschlechter gleichermaßen. Unabhängig von der gewählten Form sind stets alle Personen, unabhängig von Geschlecht, Identität oder Ausdruck, gemeint.
§2 Beratungsleistung
Der Klient nimmt bei der Beraterin eine psychologische Beratung in Anspruch. Gegenstand des Beratungsvertrages ist ein von dem Klienten geäußertes Anliegen oder Klient und Beraterin definieren gemeinsam das Beratungsanliegen. Die gemeinsame Arbeit umfasst Gespräche und auf Wunsch auch andere Arbeitsmethoden. Die Beratungsleistung erfolgt unter ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln.
Die Beratung dient der Überwindung psychosozialer Probleme, der Persönlichkeitsentwicklung, der Zielbildung und Ressourcenaktivierung oder der Begleitung privater, beruflicher Konflikte, Probleme und Umstellungen sowie Veränderungsprozessen. Die Beratungsleistung besteht nicht in einer vorgefertigten Lösung für den Klienten. Sie dient nicht der Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden bei Menschen. M.Sc.-Psych. Wunder erstellt keine Diagnosen und es wird bei der Beratung keine psychologische Psychotherapie, sondern ausschließlich eine Leistung außerhalb der Heilkunde erbracht (vgl. Psych. Th. G. §1 Abs.3 Satz 3).
Dem Klienten wird die Einhaltung der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht gem. § 203 StGB bereits ab der ersten Kontaktaufnahme zugesichert.
Nimmt der Klient die Beratungsleistung von Frau M.Sc.-Psych. Wunder als Verbraucher in Anspruch, so steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht (siehe Widerrufsbelehrung §11) zu.
§3 Zustandekommen einzelner Beratungsverträge
Ein konkreter und verbindlicher Beratungsvertrag zwischen M.Sc.-Psych. Wunder und dem Klienten kann auf nur auf eine Weise zustande kommen, die nachfolgend beschrieben wird.
Der Klient hat die Möglichkeit, M.Sc.-Psych. Wunder ein Angebot auf Abschluss eines Beratungsvertrags zu übermitteln, indem er sein Anliegen über das auf www.Jana-Wunder.de vorhandene Kontaktformular unter Angabe seiner Kontaktdaten und der Art der gewünschten Beratung übermittelt oder M.Sc.-Psych. Wunder eine E-Mail an kontakt@jana-wunder.de schickt.
M.Sc.-Psych. Wunder kann dieses Angebot annehmen, indem Sie die Annahme des Angebots per E-Mail an die vom Klienten angegebene E-Mail-Adresse bestätigt und einen schriftlichen Beratungsvertrag im pdf-Format an den Klienten schickt. Nachdem dieser Beratungsvertrag von beiden Vertragsparteien unterzeichnet wurde, ist dieser verbindlich.
M.Sc.-Psych. Wunder behält sich das Recht vor, Angebote auf Abschluss eines Beratungsvertrags und auf Abschluss eines Beratungsvertrags abzielende Anfragen im Einzelfall abzulehnen, bevor ein Beratungsvertrag zustande kommt. Dies liegt im freien Ermessen von M.Sc.-Psych. Wunder.
§4 Leistungsangebot und Vergütung
M.Sc.-Psych. Wunder bietet Beratungstermine als Einzelsitzungen an. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es keine Paketleistung. Die Leistungen inklusive Vergütung sind unter folgendem Link aufgeführt: https://jana-wunder.de/honorar-und-termine/.
Für die Beratungsleistung fällt nach §19 UstG keine Umsatzsteuer an. Eine Krankenkassenabrechnung ist grundsätzlich nicht möglich. Abweichungen bezüglich der Dauer einer Beratungseinheit sowie des damit verbundenen Honorars sind nach schriftlicher Vereinbarung möglich.
Die Vergütung ist fällig mit Vertragsschluss und muss bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin stattfinden. Ausschlaggebend ist hierbei der Zahlungseingang bei M.Sc.-Psych. Wunder. Die Zahlung des Klienten ist unbar zu leisten durch Überweisung der vereinbarten Vergütung auf das im Beratungsvertrag vermerkte Bankkonto.
Die anfallenden Transaktionsgebühren werden vom Klienten getragen.
Nach erfolgter Zahlung erhält der Klient die vereinbarte Beratungsleistung zum vereinbarten Termin.
Eine Rechnung über den gezahlten Betrag wird am Ende des Beratungsverhältnisses ausgestellt.
§5 Terminvereinbarungen und Ausfallhonorar
Die einzelnen Termine für Beratungsgespräche werden individuell im Voraus zwischen der Beraterin und dem Klienten vereinbart.
Wird ein abgestimmter Termin durch den Klienten nicht wahrgenommen, wird ein Ausfallhonorar in Höhe von 60% des Sitzungspreises fällig. Die Zahlungsverpflichtung entfällt, wenn spätestens 24 Stunden vorher eine Absage seitens des Klienten erfolgte.
§6 Beratungserfolg
Die Beraterin kann den gewünschten oder geplanten Erfolg oder das Erreichen vereinbarter Ziele in der gemeinsamen Arbeit nicht garantieren. Die Beratung ist ein freier, aktiver und selbstverantwortlicher Prozess, bei dem die Beraterin dem Klienten als Prozessbegleiterin zur Verfügung steht. Beide Parteien, insbesondere der Klient, arbeiten nach bestem Wissen und Können daran, einen Beratungserfolg zu erzielen. Die Beraterin setzt hierfür alle ihr zur Verfügung stehenden klientenspezifischen Beratungsverfahren und Kommunikationsmethoden zum Nutzen des Klienten ein. Die Bestimmung der angestrebten Ziele, die Wahl der Gesprächsthemen und die Umsetzung der erarbeiteten Lösungsschritte bleiben in der Verantwortung des Klienten.
§7 Beratungsdauer und Kündigung
Die Beratungsdauer richtet sich nach den Bedürfnissen des Klienten. Es erfolgt keine Festlegung eines bestimmten Stundenkontingentes, das in Anspruch genommen werden muss. Um bestimmte Ziele anzustreben sollten aber Beratungen in einem Umfang von mehreren Sitzungen stattfinden.
Der Beratungsvertrag kann von beiden Seiten jederzeit ohne Begründung am Ende eines Beratungsgespräches mündlich oder mit einer Frist von drei Arbeitstagen formlos in Textform gekündigt werden.
§8 Schweigepflicht
Die Beraterin verpflichtet sich, gegenüber Dritten Stillschweigen zu bewahren. Die Schweigepflicht beginnt bereits bei dem Erstkontakt. Auskunftserteilung gegenüber Dritten darf nur erfolgen, wenn der Klient hierzu vorab schriftlich das Einverständnis erklärt hat. Die Schweigepflicht betrifft jedoch nicht die Vereitelung oder Verfolgung von mutmaßlichen Straftaten oder den Schutz höherer Rechtsgüter. Im Falle der Ankündigung suizidaler Handlungen und fehlender Fähigkeit/Bereitschaft zur Aufnahme des Kontaktes mit einem Facharzt, Therapeuten oder einer Klinik wird die Beraterin unverzüglich die zuständigen Behörden einschalten, um eine Gefährdung des Klienten möglichst abzuwenden.
§9 Dokumentation und Datenschutz
Die Beraterin dokumentiert und archiviert den Verlauf und relevante Erkenntnisse der Beratungsgespräche. Hierzu gehören Anamnesebogen, themenspezifische Fragebögen und Notizen zu Inhalten, Ergebnissen und Vereinbarungen aller Beratungsgespräche. Ebenso speichert die Beraterin die personenbezogenen Daten des Klienten soweit es zur Rechnungsstellung und Buchführung erforderlich ist. Die Dokumentation erfolgt chiffriert/anonymisiert und wird getrennt von den personenbezogenen Daten aufbewahrt. Die Beraterin verpflichtet sich, alle Dokumente nur ihr zugänglich aufzubewahren.
Der Klient erklärt sich mit der Erhebung und Archivierung der entsprechenden Daten einverstanden.
Darüber hinaus gilt die Datenschutzerklärung.
§10 Gesundheitszustand und Verantwortung des Klienten
Der Klient versichert, dass er an keiner Erkrankung oder Störung leidet, die seine Geschäftsfähigkeit beeinträchtigen oder einer psychologischen Beratung aus medizinisch-psychologischen Gründen zurzeit entgegenstehen. Sollte aktuell eine Psychotherapie durchgeführt werden oder aufgrund des Gesundheitszustandes angeraten sein, versichert der Klient, dass er dies der Beraterin unverzüglich mitteilt und dass der Therapeut/die Therapeutin über die psychologische Beratung (Ziele, Art, Themen etc.) dauerhaft informiert ist und dieser Beratung auch zugestimmt hat.
Der Klient verpflichtet sich dazu, pünktlich zum Termin zu erscheinen. Der Termin beginnt zum vereinbarten Zeitpunkt. Erscheint der Klient zu spät, endet das Beratungsgespräch trotzdem zum geplanten Zeitpunkt.
Der Klient versichert das Gespräch an einem ungestörten Ort durchzuführen und Unterbrechungen durch Personen, Telefonate etc. zu vermeiden. Das Aufzeichnen des Gesprächs ist nur mit vorheriger Absprache der Beraterin gestattet.
§11 Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Der Klient hat das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen den Beratungsvertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Als Datum des Vertragsabschlusses dient das Datum auf dem vom Klienten unterschriebenen Beratungsvertrags. Wenn kein Datum vom Klienten eingetragen wurde, gilt das Eingangsdatum des unterschriebenen Beratungsvertrages im elektronischen Postfach von M.Sc.-Psych. Wunder. Sollte bis zum ersten Termin kein Vertrag bei M.Sc.-Psych. Wunder eingegangen sein, gilt der Beratungsvertrag aufgrund der Inanspruchnahme der Beratung als akzeptiert. In diesem Fall gilt der Termin der ersten Beratung als Beginn der Widerrufsfrist.
Um das Widerrufsrecht auszuüben, schicken Sie bitte eine E-Mail an kontakt@jana-wunder.de oder an
M.Sc.-Psych. Jana-Carina Wunder
Psychologische Psychotherapeutin
c/o Postflex #8093
Emsdettener Str. 10
48268 Greven
mittels einer eindeutigen formlosen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Nach Widerruf des Vertrages zahlt M.Sc.-Psych. Wunder alle vom Klienten geleisteten und nicht abgegoltenen Zahlungen, an den Klienten zurück. Es werden ausschließlich Zahlungen für noch nicht geleistete Beratungen erstattet. Für diese Rückzahlung wird dasselbe Zahlungsmittel verwendet, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt wurde.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Ende der Widerrufsbelehrung
§12 Gewährleistung und Haftung
M.Sc.-Psych. Wunder erbringt Ihre Beratungsleistung persönlich, sorgfältig und gewissenhaft. Bezüglich Gewährleistung und Haftung gelten nachfolgende Hinweise und Bestimmungen.
1. Gewährleistung
Eine Gewährleistung für Beratungen in der von M.Sc.-Psych. Wunder angebotenen Form sieht das deutsche Privatrecht nicht vor. Insofern kann für die Zufriedenheit des Klienten mit der jeweils erbrachten Beratungsleistung keine Gewähr übernommen werden. Die von M.Sc.-Psych. Wunder durchgeführten Beratungen garantieren auch keinen bestimmten Lösungserfolg. Zudem kann für die uneingeschränkte Erreichbarkeit der Homepage www.jana-wunder.de keine Gewährleistung übernommen werden.
2. Haftung
Der Klient handelt nach Erhalt einer Beratungsleistung von M.Sc.-Psych. Wunder eigenverantwortlich. Für Handlungen, die der Klient nach einer erfolgten Beratung vornimmt, übernimmt M.Sc.-Psych. Wunder keine Haftung.
§13 Gerichtsstand
Ist der Klient nicht Verbraucher, so wird als Gerichtsstand Dortmund vereinbart.
§14 Nebenabreden
Von diesen AGB abweichende Vereinbarungen bedürfen zumindest der Textform. Auch von dieser Klausel abweichende Vereinbarungen bedürfen zumindest der Textform.
§15 Anwendbares Recht
Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
§16 Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung oder sollten mehrere Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder nichtig sein oder werden, so berührt dies die AGB im Übrigen nicht. Die Vertragsparteien verpflichten sich für diesen Fall, die entsprechende Bestimmung durch eine solche wirksame Bestimmung zu ersetzen, welche der unwirksamen oder nichtigen am nächsten kommt.
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